Lebensmittelvorrat im Rotationsprinzip halten
Die meisten Lebensmittel sind nur begrenzt haltbar und deswegen bedeutet die Haltung eines Vorrats eine Herausforderung. Damit Ihre Vorräte nicht ablaufen und kaputt gehen, sollten Sie Ihren Vorrat mit Rotation pflegen. Das Rotationsprinzip ist eine geplante Verwaltung aller verderblichen Speisen und ist recht einfach. Sie kaufen regelmäßig neue Produkte und stocken so die Speisekammer auf. Produkte, die sich dem Mindesthaltbarkeitsdatum nähern, werden aus der Vorratshaltung entnommen und durch neue ersetzt. Natürlich sollten Sie immer mehr hinzufügen, als Sie entnehmen. Wichtig ist es deshalb, nur Nahrung in die Vorratshaltung einzubringen, die Sie auch ohne Krise im Alltag verwenden können.
Kontrollierte Rotation
Für die Rotation Ihrer Lebensmittel gibt es mehrere Varianten. Sie können beispielsweise einen Ordner anlegen, gemeint ist einer aus Papier, nicht etwa einen auf Ihrem Rechner, in den Sie Buch über die Haltbarkeit führen. So sehen Sie übersichtlich, welche Konserven sich dem Mindesthaltbarkeitsdatum nähern. Neue Vorräte tragen Sie mit dem MHD ein, entnommene aus. Denken Sie bei dieser Variante daran, eventuell zu notieren, wo Sie die entsprechenden Konserven aufbewahren. Denn die wenigsten Krisenvorsorger haben Ihren Lebensmittelvorrat nur an einer Stelle gelagert.
Einfach Rotation
Haben Sie keine Lust, mit Papierkram den Vorrat zu verwalten, können Sie die Rotation auch ohne Hilfsmittel anwenden. Jedes mal, wenn Sie mit neuen Lebensmitteln Ihr Lager aufstocken, schieben Sie Konserven ältere Konserven nach vorne und die mit länger Haltbarkeit nach hinten. Verwenden Sie auch bei diesem Rotationsprinzip gelegentlich vorne stehende Produkte, die bald ablaufen. Langzeitlebensmittel wie Honig, Zucker und Salz können Sie getrost über viele Jahre einlagern. Sie verfallen im Grunde nie, müssen aber vor Schädlingen und vor Feuchtigkeit geschützt werden.
Entnahme und Aufstockung
Bedenken Sie, was Sie gemeinsam mit Ihren Angehörigen tagtäglich benötigen, wird Ihnen schnell klar, dass es mit ein paar Konserven als Vorrat nicht getan ist. Umfassende Vorräte sollten in der Annahme ausgebaut werden, dass Sie notfalls einige Wochen, besser noch Monate davon derart leben können, ohne dass Sie etwas hinzukaufen müssen. Nur dann sind Sie sicher versorgt. Es genügt also nicht, nur einen Grundstock an Lebensmittel mit langer Haltbarkeit einmalig anzulegen. Das Prinzip "1 Entnahme, doppelte Aufstockung" hat sich bewährt. Dennoch sollten Sie, wann immer Sie können, aufstocken - auch ohne Entnahme. So wächst Ihre Vorratskammer kontinuierlich. Erwägen Sie auch, Produkte wie Tabak, Zigarettenpapier und Alkohol einzulagern, selbst, wenn Sie diese nicht selbst brauchen. Sie sind wertvolle Tauschmittel für Notfälle, die Sie sogar als Zahlungsmittel verwenden können. Ebenfalls sind Gold und Silber in Form von Schmuck, Münzen, Medaillen oder Barren alternative Zahlungsmittel.